Fitness und Fasten – eine gute Kombination? - Holger Jungandreas - Mentaltraining
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Fitness und Fasten – eine gute Kombination?

Fitness und Fasten – passt das zusammen? Wie man Fastenkuren und körperliches Training sinnvoll miteinander verbindet, lesen Sie in diesem Artikel. Es gibt einige Aspekte, die unbedingt beachtet werden müssen.

Zu wenig Bewegung

Wir leben leider in einer Welt, die uns der Alltag immer bewegungsärmer gestaltet.  Ein Büro-Mitarbeiter geht pro Tag im Schnitt etwa 1000 bis 1200 Schritte. Um aber einen gesundheitlichen Benefit zu erzielen, sollte jeder Mensch etwa 10 000 Schritte pro Tag absolvieren. Dies ist das Mindeste an täglicher Bewegung.

 

Unser Organismus ist seit einer Million Jahren auf Bewegung programmiert, um das Überleben zu sichern. Erst seit ca. 100 Jahren wurde das Bewegungsausmaß rasend schnell immer geringer, ist bis heute auf ein Minimum gesunken und wird immer weiter reduziert. So kostet ein kranker Arbeitnehmer einem Unternehmen bis zu 400 Euro täglich.

 

Passen Fitness und Fasten zusammen?

Wir müssen gegensteuern, unser Bewegungsbedürfnis wieder wecken! Fitness und Fasten („Heilfasten“) passen bedingt zusammen. Gesundheitssport und Fasten schon eher.

 

Beim Fasten sollte man den Körper nicht zu hohen Belastungsreizen aussetzen. Beim Fasten gilt: Bewegung ja – Belastung nein. Bewegung im Sinne ausgedehnter Spaziergänge, Walking, leichtes Jogging und Radfahren an der frischen Luft sind sehr zu empfehlen. Die Bewegung dient der Stabilisierung des Kreislaufs und verhindert einen verstärkten Abbau von Muskeleiweiß.

 

Bei ausreichendem Herz-Kreislauf-Training während des Fastens wird man mehr Fett los, als wenn man während der gesamten Fastenkur inaktiv ist. Schonung ist nur während der ersten beiden Tage der Fastenkur angesagt. Hier sollte man mit den Kräften haushalten, da sich der Blutzuckerspiegel und Säure-Basen-Haushalt  langsam an die neue Situation gewöhnen müssen.

 

Zu hohe Intensitäten bei der körperlichen Aktivität können in diesen Anfangstagen zu einem starken Abfall des Blutzuckerspiegels und zu einer kurzfristigen Säureüberschwemmung im Körper führen. Ein tägliches Glas mit frischem Obstsaft beugt hier vor. Durch körperliche Betätigung läuft die Fettverbrennung bei Menschen mit Übergewicht auf einem höheren Niveau.

 

Geht es beim Fasten um das Ziel einer Gewichtsreduktion, ist Sport, neben einer Ernährungsumstellung und der Änderung der Lebenseinstellung der entscheidende Faktor. Der Gewichtsverlust hängt hauptsächlich damit zusammen, dass die Energiegewinnung auf das Fettgewebe und kaum auf die Muskulatur zurückgreift. Fett benötigt, um zu verbrennen, eine Menge Sauerstoff, die man seinem Körper nur in vermehrter Form durch Bewegung zuführen kann.

 

(Veröffentlicht auf: Experto)
(Foto: Pexels – Public Domain Pictures)

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Category
Sport & Gesundheit